UG Novelle 2009

16. Juni 2009

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Das UG 2002 ist und bleibt eine Katastrophe. Die ÖVP wollte den Unis “Automie” frei von jeglichen politischen Einfluß geben und sie zu Unternehmen für den Markt der Bildungshungrigen machen. Nur hat sie vergessen, daß so ein “Bildungsunternehmen” auch ordentlich Geld braucht, um nicht in eine neue Abhängigkeit der Drittmittelfinanzierung zu kommen. Unternehmerische Freiheit bedeutet eben nicht Humboldt`sche Freiheit, ein Mehr des einen bedingt ein Weniger des anderen. Aus der schlechten Finanzierung erfolgt auch die Bolognastruktur (Bakk-Master), eine einzige große Freiheitsberaubung für alle Studenten! Sie ist nichts anderes als ein Schnellsiederkursus für beschäftigungsfähige “Akademiker”, man hat schnell gemerkt: als Fachhochschule kommt die Uni doch billiger.

Was bringt nun die Novelle 2009? Der Unirat (extern besetzt), ein “Aufsichtsrat” , wird weiter gestärkt, der Senat (uni-intern besetzt) weiter geschwächt, die Rektorswiederwahl wird extrem erleichtert. Somit werden die Unis immer mehr extern gesteuert, nicht vergessen sollte man, das BM Hahn sogar vorgehabt hat, seine eigenen Leute (durch seine Kompetenz als zuständiger Minister) in den Unirat zu schicken (macht jetzt die jeweilige Bundesregierung). Schauen so politisch unabhängige Universitäten aus? Zudem wird durch die Novelle eine Eingangsphase im Studium definiert, die auf jeden Fall positiv abgeschlossen werden muß, um weiter studieren zu können. Also haben wir bald Zugangsbeschränkungen! Diese gelten dann auch in vielen Masterstudien, heißt also, man hat mit geeigneten Bakkabschluß nicht automatisch mehrere Masteroptionen. Da kann man brav der berühmten “Bolognamobilität” auf Wiedersehen sagen. Der einzige Zweck ist auch hier eine Beschleunigung der Akademikerproduktion gleichsam einer erhöhten Durchlaufzeit in der industriellen Produktion, damit sinken ja bekanntlich die Stück-(Studenten-)kosten. Wissenschaft, Lehre und Studium brauchen aber Freiräume, um kritisches Denken und persönliche Entwicklung zu fördern. Das war immer DAS Argument der Unis gegenüber den FH`s!

Und was fällt dazu der “Servicefraktion” AG ein. GARNICHTS! Originalzitat auf der AG-Homepage vom AG-Chef Samir Al-Mobayyed: “Wenn sich der VSStÖ hier lauthals beschwert, sollte er zuallerst einmal in die eigene Parteizentrale zurückgehen und sich dort aufregen. Denn anscheinend gibt es auch in der Mutterpartei SPÖ Zustimmung zu diesem Vorschlag von BM Hahn”. Erstens darf man nicht vergessen, aus wessen Parteizentrale die ganze UG-Misere und die Novelle stammt und zweitens: machen wir doch, lieber Samir, und zwar schon lange (siehe hierzu www.unbeschraenktstudieren.at). Leider werden wir mit dieser von den Servicefraktionen als unnötig verschrienen “Allgemeinpolitik” ziemlich alleingelassen. Drucker aufstellen und bunte Broschüren drucken is halt leichter als über die Existenzgefährdung einer freien und unabhängigen Uni zu diskutieren!

Hiasi Katschnig

Wie man seine Wähler verpröllt!

12. Juni 2009

Ja, ich war einer von ca. 100.000 Vorzugswähler für ÖVP-Kandidat Karas (und es war keine leichte Entscheidung). Und ich muß sagen: Liebe ÖVP, es war ein kurzer Flirt! Ein sehr kurzer sogar. Wenn nämlich ein paar schwarze Maxln (allen voran LH Pröll aus Giebelkreuzhausen) glauben, sie müssen EU-Lehrling Strasser als Chef der Delegation nach Brüssel schicken, nur um ein paar Lobbykanäle für die niederösterreichische Provinzpolitik offenzuhalten, dann muß man schon den Kopf schütteln ob solcherart präsentiertes Demokratieverständnis. Fakt ist: Hr. Karas hat Listenplatz Nummer eins errungen und ist durch Volkes Wille berechtigt, die ÖVP in Brüssel anzuführen. Fakt ist: Die ÖVP hat nicht wegen Ernst Strasser den ersten Platz erreicht (und auch nicht durch ein sonderlich gutes Wahlprogramm), sondern eher durch die Wahlkampfschwäche einer Faymann-SPÖ. Fakt ist: Durch solche Aktionen wird es die ÖVP nie schaffen, jenseits von Bauern, Bündlern und CV´lern kritische liberal-bürgerliche Wählerstimmen in bedeutsamer Zahl zu generieren.

Und anlässlich des ZIB 2 Interviews von Kanzler Faymann am Mittwoch noch ein paar (eher drastische) Worte. Hier will jemand die Wahlniederlage wegreden (mit lustigen Angriffen auf den Fragesteller: eine echte argumentative Red Zac-Liga!) und liefert eins zu eins wieder jene Gründe, warum die SPÖ momentan nicht gewählt werden kann. Es geht hier nicht darum, eine Linie besser zu kommunizieren, sondern vordergründig darum, endliche eine einleuchtende Linie zu haben. Beispiel gefällig? Wer von einem “sozialeren Europa” redet (schon immer ein recht diffuses Anliegen), soll auch sagen: Wenn dies wirklich europaweit durchgesetzt wird, würde der Nettozahler Österreich wieder mal Länge mal Breite blechen, um einen einheitlichen (und somit in sehr vielen europäischen Staaten höheren) Standard zu gewährleisten. Sowas funktioniert wenn überhaupt (sprich ausgabenneutral für einen Großteil der Bevölkerung) nur über eine Vermögenszuwachssteuer bzw. eine Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene. Und genau das schafft die SPÖ nicht mal in Österreich auf den Verhandlungstisch der ÖVP zu bringen…

Hiasi Katschnig

666

2. Juni 2009

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666 Stimmen (schon a bisserl bezeichnend;) und daher 6 Mandate von 9 für die AG Leoben also. Ein fulminanter Wahlsieg, zu dem anstandslos zu gratulieren ist. Entschieden hat wohl die Manpower der AG, der Fokus auf die unteren Semester, die Gleichsetzung ÖH=AG (dafür wird sich die LLSt herzlich bedanken) und eine generelle Entpolitisierung und Pragmatisierung der Studenten. Es sind nun durch die Zweidrittelmehrheit der AG in der Universitätsvertretung (das Studentenparlament auf der Montanuni) die Einspruchsrechte der Opposition faktisch aufgehoben worden. Ob jemals wieder ein Fraktionierter und Nicht-AG`ler auf der ÖH arbeiten wird dürfen, steht in den Sternen. Ich hoffe, die AG nimmt ihre Topposition und den einhergehenden moralischen Anspruch ernst und ermöglicht auch „den Anderen“ ein Mitspracherecht bzw. eine Mitarbeitsmöglichkeit, denn schließlich sind wir alle die ÖH Leoben und genau aus diesem Grund soll diese auch in Zukunft wieder ein Hort der überfraktionellen Freundschaften und des Zusammenhalts werden!

Hiasi Katschnig

Dr. Martin Graf

31. Mai 2009

Graf muß zurücktreten. Und nachdem er das nicht tun wird, muß er zurückgetreten werden. Grüne und SPÖ (die mit seiner Wahl zum 3. Nationalratspräsidenten genügend Schuld auf sich geladen hat) haben das erkannt. Wenn ein so hoher Würdenträger behauptet, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde sei ein “Ziehvater eines antifaschistischen Linksterrorismus”, dann wäre er - sagen wir mal in Deutschland - in drei Nanosekunden aller Ämter enthoben und dürfte wahrscheinlich nicht mal mehr Flugzettel für irgendeine Partei verteilen. Nur bei uns schwafelt eine ängstliche ÖVP noch immer etwas von “keine Anlassgesetzgebung!”. Liebe ÖVP, war jene Parlamentsnacht im Herbst 2008, wo über zwanzig Gesetze als Wahlzuckerl unters Volk gebracht wurden, etwa keine Anlassgesetzgebung? Es wurden schon geringere Anlässe für neue Gesetze als Basis benutzt! Jeder Amtsträger muß in einer Demokratie zur Verantwortung gezogen werden, sonst werden vielleicht in absehbarer Zeit “drei Bier” im Hohen Haus bestellt. Hier soll ein demokratische Kontrolle der Grundwerte herrschen, nicht geschäftsordnungsgemäße Formalitäten. Graf, ein ausgewiesener “Olympionike” und damit rechtsextrem (laßt euch vom “außen hui” nicht täuschen), hätte nie in dieses Amt kommen dürfen. Es ist jetzt die Pflicht der ÖVP, über ihren Schatten zu springen und Graf abzuwählen. Ansonsten macht sie sich mitschuldig an allen Grauslichkeiten, die mit Sicherheit noch folgen werden!

Hiasi Katschnig

Warum VSStÖ wählen?

26. Mai 2009

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In den letzten zwei Wochen ist eigentlich relativ klar geworden, wohin die Reise in diesem heißen Wahlkampf geht. Die AG hat mit einer noch nie da gewesenen Materialschlacht die ÖH Leoben und alle ihre Mitglieder (selbst diese, welche gar nicht bei der AG sind) für sich vereinnahmt und vermischt unverfroren ÖH-Belange und AG-Belange. Das Ziel ist klar, man will sämtliche ÖH-Tätigkeiten und ÖH-Leistungen (und das sind nicht wenige) auf dem AG-Konto verbuchen, ganz so, als würde die ÖH Leoben zu 100 % AG-Land sein. Die Leistungen der anderen Fraktionen werden perfide ausgeklammert, um ihnen Untätigkeit bzw. “De kennen eh nua schimpfen” vorwerfen zu können. Höhepunkt dieser Kampagne ist der “NewsAGent”, eine 1 zu 1 Kopie des ÖH-Diagonals, wo schamlos alles Gute der AG zugeschrieben wird und als Draufgabe alle anderen Fraktionen als unfähig dargestellt werden (man denke nur an die diffamierende Bezeichnung der Horizon als “KPÖ-nah”, ja eh, liebe ÖVP-AG, was kommt da als nächstes, der “Kinderfresser” VSStÖ?). Auf den neuen AG-Plakaten steht ja auch nur mehr “Wähle deine ÖH!”, bei so viel Selbstverherrlichung wird selbst ein braungebrannter Silvio Berlusconi  blaß um die Nase! Nun steuert die AG mit dieser Taktik auf eine absolute Mehrheit in Leoben zu. Keine andere Fraktion wäre dann in der Lage, sie zu kontrollieren. Was das für eine bunte, für alle offene ÖH bedeuten würde, kann man sich da schon denken. Darum muß die Opposition gestärkt werden, darum braucht der VSStÖ Leoben deine Stimme. Auch wir haben gute Ideen für die ÖH, auch wir möchten in Zukunft nicht ausgeschlossen werden, sondern aktiv mitarbeiten dürfen. Denn eine ÖH Leoben gehört nicht nur der AG, eine ÖH Leoben gehört uns allen!

eu für dummies

19. Mai 2009

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http://www.youtube.com/watch?v=FVbPWNwWk5w&eurl=http%3A%2F%2Fderstandard.at%2F%3Fid%3D1242315952960&feature=player_embedded

Eine sehr gut gemachte Einführung zur EU und zur Entscheidungsfindung innerhalb der EU gibt dieses  YouTube-Video. Für alle die, die der dümmlichen Reimmaschine des FPÖ-Vereins (Partei ist das keine mehr für mich) nicht erlegen sind, eine willkommene 10 minütige Abwechslung! Pate stand eindeutig das schon legendäre “The Crisis of Credit Visualized” Video, das die Finanzkrise noch mal amüsant und einfach verständlich darstellt:

http://www.youtube.com/watch?v=Q0zEXdDO5JU&feature=fvst

Anschaun lohnt sich wirklich!!

Hiasi Katschnig

Unser 10 Punkte - Programm für Leoben!

17. Mai 2009

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Der VSStÖ Leoben hat sich unter den Studenten und Studentinnen umgehört, was momentan am meisten auf der Montanuni Leoben stört. Aus so erhaltener Information haben wir ein 10 Punkte - Programm gebastelt, das nicht nur leere Versprechungen und unmögliche, aber „schön“ klingende Forderungen wie bei anderen Fraktionen enthält, sondern unserer Meinung nach durch eine kämpferische Leobner ÖH auch realistisch durchsetzbar ist!

1.    Leoben darf keine Einheitsbrei-Uni werden!
Leoben mutiert langsam, aber sicher zu einer Massenuni, ohne dabei auf eine gleichzeitige Mehrfinanzierung der Lehre für eine gleichbleibende Betreuungsqualtität zu achten. Gehen wir weiter diesen Weg, werden bald „Wiener Verhältnisse“ in Leoben herrschen und das Alleinstellungsmerkmal unserer Montanuni geht verloren. Gleichzeitig findet auch eine stärkere Verschulung der Studienpläne statt, um der großen Studentenzahl organisatorisch Herr zu werden: Der VSStÖ Leoben fordert endlich eine Anpassung der Lehrkapazitäten (bzw. eine daraus folgende Entschulung der Lehrpläne), um die erhöhte Studentenzahl zu kompensieren.

2.    Einhaltung der Prüfungskorrekturfristen!
Es kann nicht sein, dass manche Prüfungen erst nach Monaten korrigiert werden. Das kann zu einer echten Behinderung im Studienfortschritt werden. Darum fordert der VSStÖ verbindliche Fristen für die Prüfungskorrekturdauer.

3.    Aufhebung des Gösserabsolutismus auf der Uni!
Gösser schmeckt dem VSStÖ Leoben nicht. Darum sind wir für eine Aufhebung des Gössersponsorings oder eine Modifzierung der Vertragsmodalitäten, damit auch wieder andere Biere offiziell auf der Uni ausgeschenkt werden können!

4.    Billigere Skripten!
Skripten sind viel zu teuer. Wer schon mal 30 Euro und mehr für ein paar Mechanikskripten ausgeben hat, weiß, wovon die Rede ist. Es soll hier eine Subventionierung seitens der ÖH oder der Uni geben, damit ein Skriptenkauf auch für sozial schwächere Studis wieder einfacher wird.

5.    Endlich funktionierende Kopierer!
Das letzte Semester war in dieser Hinsicht eine Katastrophe. Es muß wohl möglich sein für eine „Servicefraktion“ wie die AG, halbwegs funktionstüchtige Druckersysteme zu installieren. Der VSStÖ Leoben kann das, versprochen!

6.    Hubi’s Imbiß braucht eine Bankomatkassa!

Schluß mit dem ewigen Kleingeldzählen vorm Hubi`s (insofern man eins hat, weil Bankomat ist ja auch keiner in der Nähe). Der VSStÖ wird mit den Besitzern von Hubi`s Imbiss reden, um eine Bankomatkassa zu installieren.

7.    ansprechende Cafetaria als sozialer Treffpunkt!
Das haben nämlich so ziemlich alle Unis in Österreich außer die Montan. Im neuen Gebäude soll ja so ein sozialer Treffpunkt kommen. Wir fordern eine qualtiativ hochwertige Umsetzung dieser Idee, damit sie nicht nur am Papier schön aussieht.

8.    Alle Skripten ausnahmslos als pdf online verfügbar!

Im Endeffekt ist das Festhalten an das Papierskriptum ausgeteilt in der Vorlesung nur eine künstliche „Anwesenheitspflicht“. Unser Studium ist eh schon so verschult, da soll wenigstens die Information bzw. das Skriptum zur jeweiligen Lehrveranstaltung überall und jederzeit verfügbar sein.

9.    Bessere Sanitäranlagen!
Wer jemals sein Geschäft auf einem „Montanklo“ verrichtet hat, kennt das Problem. Hier muß endlich mal von Uniseite Geld in die Hand genommen werden.

10.    Teilweise Aufhebung des Rauchverbots in der Uni

Es muß doch möglich sein, auf der Uni Raucherzonen einzurichten sowie zb. in den meisten Lokalen in Österreich auch. Diese ständige Umhersteherei vor der Uni bei jeder (wirklich jeder) Witterung geht dem VSStÖ Leoben ziemlich auf die Nerven.

Die ÖH, ein “Polit-Kindergarten”?

16. Mai 2009

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Immer wieder werde ich mit dem „Service statt Gesellschaftspolitik“ einer in diesem Blog schön öfters vorgestellten „unabhängigen“ ÖVP-Liste konfrontiert. Es scheint wichtiger zu sein, lustige Parties zu schmeißen und ab und zu ein paar neue Drucker auf die ÖH zu stellen, als sich mit unipolitischen Themen auf Bundesebene zu beschäftigen. Das ist okay, jede Fraktion muß ihre „Identität“ finden. Ich und der VSStÖ Leoben halten da aber strikt dagegen. Warum, fragen sie? Gegenfrage: haben sie jemals einen AG`ler auf der Straße gesehen, als die ÖVP 2001 die Studiengebühren eingeführt hat? Hätte damals der VSStÖ auch nur von neuen Druckern geträumt, würde es heute noch Studiengebühren geben. Sieben Jahre haben wir am lautesten für deren Abschaffung gekämpft und schlußendlich in Verbindung mit der SPÖ (schon blöd, so eine „Abhängigkeit“, wirklich saublöd, wenn man dadurch immer ein offenes Ohr im Parlament besitzt und dort die Anliegen der Studenten vertreten kann) diese wieder großteils abgeschafft. Und wir kämpfen weiter, damit die Studiengebühren auch für „Bummelstudenten“ (übrigens ein toller Einfall der FPÖ) und in weiterer Folge für Studenten von Doppelstudien, die naturgemäß länger brauchen, fallen. Nur eine reine „Servicefraktion“ zu sein ist also zu wenig, auch auf der Insel der Seligen in Leoben! Würden alle Fraktionen so denken und handeln, würde die jeweilige Regierung in Wien mit den Universitäten und den Studenten machen, was sie will. Verstehen sie mich jetzt nicht falsch, gute Servicepolitik ist wichtig. Heutzutage muß man zweierlei können. Erstens soll den Montanstudenten das Unileben durch Beratung, Infrastruktur und gute Gremienarbeit erleichtert werden. Zweitens ist auch eine politische Interessenvertretung für die Leobner Studenten in Wien unentbehrlich. Der VSStÖ Leoben ist sich dessen bewußt und auf beides vorbereitet. Andere Fraktionen machen sie da das Leben einfacher…

hiasi katschnig

in eigener Sache…

12. Mai 2009

Lieber AG`ler, liebe AG`lerin

der (die) mir auf der Straße immer wieder gerne die Frage stellt, warum ich einen “Klassenfeind” wie die ÖVP oder die Studentenverbindungen (die ich sehr respektiere für ihre traditionsbewahrende Haltung in Leoben) für einen Wahlkampf brauche, und das der “unabhängigen” AG unterjubel? Ich brauche überhaupt keinen Klassenfeind, und ich hab überhaupt nichts gegen eine ÖVP-Nähe. Mehr noch, die ÖVP gefällt mir (momentan) sogar besser als die SPÖ (kurze Frage: könnte ich sowas als VSStÖ-Spitzenkandidat schreiben, wenn wir sooooooo SPÖ-abhängig wären?). Was mir aber absolut gegen den Strich geht: wenn eine Fraktion unverfroren auf ihre Wahlplakate draufschreibt und jedem erzählt, daß sie unabhängig ist. Das ist nämlich eine dreiste Wählertäuschung, um auf einer “unpolitischen” Uni mehr Stimmen zu holen. Oder glauben sie wirklich, dass die ÖVP als einzige Partei in Österreich keine Studentenfraktion als Vorfeldorganisation hat, und ihren akademischen Nachwuchs aus dem VSStÖ, aus dem KSV (Kommunisten) und aus dem RFS (FPÖ) holt? Das Argument, daß bei der AG nicht nur ÖVP-Wähler mitmachen, gilt in diesem Fall schon überhaupt nicht. Sonst plakatieren wir bei der nächstbesten Gelegenheit: Juhuu, der VSStÖ Leoben ist unabhängig!, ich bin nämlich seit jeher Grünwähler… (oder anders gesagt: fragen sie mal ihren Chef, was der wählt!)

Hiasi Katschnig


Wahlkampfvideo

12. Mai 2009

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Heute mach ich ausnahmsweise ein bisschen Werbung für die AktionsGemeinschaft. Ihr neues Wahlkampfvideo ist nämlich online gegangen:

http://www.youtube.com/watch?v=tL-JpEJCkEY

Nur eine Frage hätte ich: Warum sollte ich aufgrund der Gesamtaussage des Videos AG wählen. Solche Allgemeinplätze will doch jede Fraktion bedienen. Darum eine Bitte an die AG: können wir das Video haben und zum Schluss ein VSStÖ-Bild anstatt dem AG-Banner einfügen?

Hiasi Katschnig